Was ist es und
wozu dient es?
 

Online-Analytical-Processing (OLAP) wird neben dem Data-Mining zu den analytischen Informationssystemen gezählt.

OLAP wird im Rahmen von Entscheidungs- und Management-Informations-Systemen zu den hypothesengestützten Analysemethoden zugeordnet.

Der Analyst muss vor der eigentlichen Untersuchung wissen, welche Anfragen er an das OLAP-System stellen möchte. Seine Hypothese wird dann durch das Analyseergebnis bestätigt oder abgelehnt.

OLAP-Systeme beziehen ihre Daten entweder aus den operationalen Datenbeständen eines Unternehmens oder aus einem Data-Warehouse (Datenlager). Er greift also auf einen Rohdatenbestand zu, welcher von den  täglichen Transaktionsdaten abgegrenzt werden.

Hierdurch wird verhindert, dass die Analysedaten mit den transaktionsorientierten Datenbeständen in Kontakt kommen und deren Leistungsfähigkeit beeinträchtigt wird. Ebenso ist die Leistung eines OLAP-Systems von der verwendeten Datenhaltungsform und deren Anbindung an den Analyse-Client abhängig.

Primärer Nutzen:

  • Im Gegensatz zum Online-Transaction-Processing (OLTP) steht hier die Durchführung komplexer Analysevorhaben im Vordergrund, welche ein sehr hohes Datenaufkommen verursachen.
  • Mit einer multidimensionalen Betrachtung dieser Daten kann man ein fundiertes und entscheidungsunterstützendes Analyseergebnis gewinnen.
  • Nutzenträger dieser Technologie ist die Führungsebene (Management) eines Unternehmens.
   
Primärquelle Karsten Oehler: Corporate Performance Management. Mit business intelligence Werkzeugen, Hanser 2006
   
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