Was ist es und
wozu dient es?
   

Die Sarbanes Oxley Act kurz SOX hat als Ziel den Anlegerschutz von in den USA ansässigen Unternehmen. Im Detail das Vertrauen der Anleger in die Richtigkeit und Verlässlichkeit der veröffentlichten Finanzdaten von Unternehmen wiederherzustellen.

Die grösste Konsequenz hat in diesem Zusammenhang der Abschnitt 404 (Chap. 404) . Dies weil jeder Jahresbericht eine Beurteilung der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems für die Rechnungslegung durch die Geschäftsleitung des Unternehmens und ein Urteil des Wirtschaftsprüfers über diese Beurteilung enthalten muss.

Es wird also ein internes Kontrollsystem über alle relevanten Prozesse verlangt, welche die Finanzgebarung und Berichterstattung erfasst. Damit sind auch alle IT-unterstützten Prozesse und nach dem Geist des Gesetzes auch die damit verbunden IT-Systeme betroffen.

Primärer Nutzen:

  • War ein konsistentes Prozessmanagement und Prozesstracking zuvor nützlich, so ist es nun für SOX-pflichtige Unternehmen notwendig
  • Es ist nun gesetzlich vorgeschrieben, dass Klarheit in der Finanzberichterstattung (und damit in der Corporate Governance) zu herrschen hat.
  • Im Raum USA bzw. für die nach US-Recht betroffenen Unternehmen ist damit ein höherer Grad an Anlegerschutz vorgeschrieben als früher
   
Primärquellen: Anthony Tarantino: Manager's Guide to Compliance: Sarbanes-Oxley, COSO, ERM, COBIT, IFRS, BASEL II, OMB's A-123, ASX 10, OECD Principles, Turnbull Guidance, Best Practices, and Case Studies, Wiley, 2006

Sanyai Anand: Sarbanes-Oxley Guide for Finance and Information Technology Professionals, Wiley 2006
   
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