Was ist es und
wozu dient es?

 

Eine Linux-Distribution ist eine Zusammenstellung von hauptsächlich freier Software zum Zwecke der Weitergabe oder des kommerziellen Vertriebs. Grundlage der der jeweiligen Distribution ist der "Kernel" mit den Elementen des Betriebssystemes. Rund um diesen Kernel werden dann die entsprechenden distributionsspezifischen Programme paketiert (Benutzeroberfläche, Internetbrowser, Entwicklungsumgebungen, Compiler etc.)

Das Geschäftsmodell der jeweiligen Distributionsinhaber (siehe Rubrik - Wer bietet was) variiert je nach gewünschtem Einsatzbereich der zusammengestellten Distribution.

Primärer Nutzen:

  • Durch die diversen Linux-Distributionen erweiterten sich die Einsatzmöglichkeiten von Linux. Es stellt sich damit eine Alternative zu herkömmlich lizenzierbaren Systemen
  • Der Systemkern bleibt gleich, je nach gewünschtem Benutzeranforderungen kann je nach Distribution die Auswahl benötigter lizenzgebührenfreier Software bezogen werden
  • Die Wartungs- und Supportaufgaben zur jeweiligen Distribution können durch die Vertreiber der Distribution selbst, oder durch zertifizierte Partnerorganisationen übernommen werden.
Kriterien für den Auswahlentscheid:
  • Installationsverhalten – welche Werkzeuge zur Installation sind inbegriffen?
  • Welche Software-Pakete werden beigelegt und verwendet (z. B. welche grafische Benutzeroberflächen werden beigelegt und wie gut werden sie von der Distribution vorkonfiguriert)?
  • Welche Verwaltungswerkzeuge werden eingesetzt, um das System leichter verwaltbar zu machen?
  • Wie sieht es mit vorhandener Literatur (z. B. in Form von Handbüchern) aus?
  • Gibt es offiziellen Support seitens des Distributors, in welchem Umfang und zu welchen Konditionen (Preisen)?
  • Wie sieht die Distributionspolitik aus, zu der auch gehört, ob proprietäre Software beigelegt/verwendet wird?
  • Wird die Distribution in einem Projekt von Freiwilligen, von einer Firma oder gar von beiden gemeinsam entwickelt?
  • Wird die Distribution offiziell von kommerziellen Software-Anbietern unterstützt? Gibt es z. B. die bevorzugte Firmensoftware für diese Distribution?
   
Primärquellen

Ernst Tiemeyer: Handbuch IT-Management, Hanser, 2006

Brügge, Harhoff, Picot: Open -Source -Software. Eine ökonomische und technische Analyse. (Gebundene Ausgabe), Springer, 2004, ISBN:


Lothar Gäßler: Open Sources Software: Projekte, Geschaftsmodelle, Rechtsfragen, Anwendungsszenarien - was IT-Entscheider und Anwender wissen müssen (Gebundene Ausgabe), Publicis Corporate Publishing, 2004, ISBN: 10: 3895782408

   
Welche Chancen für das Business

 

  • Niedrigere IT-Kostenallokationen
  • Geringeres Downtime von Services, aufgrund höherer Angriffsresistenz
  • Die Möglichkeit erworbene Software selbst weiterzuentwickeln
  • Niedrigere Bezugskosten bei Software im ASP-Modell, sollte diese Standardsoftware auf Opensource ruhen
   
Welche Chancen für die IT

 

  • Niedrigere Lizenzkosten
  • Niedrigere Wartungs- und Betriebskosten
  • Steigerung der Flexibilität – Befreiung aus beengenden Lieferantenbeziehungen
   
Worauf muss vor einem Einsatz geachtet werden

 

Sind nur realisierbar, wenn:
  • Die eingesetzte Software die Fachbereiche in Ihrer Arbeit unterstützt
  • Die Ausbildungs- und Umschulungskosten niedrig ausfallen
  • Keine zusätzlichen Geschäftsrisiken entstehen
  • Rechtliche Fragen zur jeweiligen Lizenz beim Opensource-Produkt geklärt sind
  • Die Versorgungs- und Supportsicherheit für die bezogene Opensource-Software gewährleistet ist.
   
Mit welchen Begriffen steht der Oberbegriff in Verbindung

 

   
   
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